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Quelle: openweathermap.org

Die wahrscheinlich im Jahr 1879 auf den Grundmauern eines Vorgängerbaus errichtete rote und schlichte Backsteinbau, ist ein einschiffiges, ca. 24m lang und 9m breiter Kirchenbau im Neuromanischen Stil. Gegründet ist die als Denkmal eingetragene Kirche auf Feldsteine. Das mit Biberschwänzen in Kroneneindeckung eingedeckte Schiff, endet im Osten mit einer halbrunden Apsis. Der im Westen des Gebäudes eingebundene quadratisch und schlank anmutende Turm, schließt mit einem achteckigen Turmhelm ab.

Der Turmhelm ist mit Turmknopf und Wetterfahne bestückt. Die Eindeckung des Turms erfolgte mit Rechteckschieferplatten. Die kleinen Seitengiebel an der Nord- und Südseite wurden mit Dachpappe provisorisch abgedeckt. Die Abdeckung des Ortganges wurde als Mörtelschlag mit beidseitigem Gefälle ausgeführt. Im Schiff wurden in gleichmäßiger Abfolge beidseitig je 5 Rundbogenfenster angeordnet. Auf der Turmseite befinden sich kleinere rundbogige Fenster. Oberhalb des ersten horizontalen Gesimsbandes wurde ein kreisförmiges Fenster verbaut. Alle Fenster sind bleiverglast wobei die Bleiverglasung auf der Westsseite bereits grundsätzlich erneuert wurde. Der Bau wird im Inneren durch backsteinsichtige Lisenen an den Gebäudeecken, die sich bis in den Ortgangbereich fortsetzen und auf der Turmseite zusätzlich durch die Turmbreite aufnehmenden Lisenen, gegliedert. Die backsteinsichtigen Ecklisenen finden sich ebenfalls im Turm. Der Turm gliedert sich horizontal durch Backsteingesimse mit Schmuckfries. Die Eingangstür ist durch ein Backsteinportal gerahmt. Das Traufgesims über dem Schiff ist mit einem profilierten und farblich gefassten Putzgesims gestaltet. Über dem Eingang zum Schiff befindet sich die Orgelempore mit kassetierter Brüstung.

Die mit Blasebalk betriebene Orgel ist noch bespielbar. Der schlicht gefasste Innenraum ist weitestgehend noch im Originalzustand. Die Wände sind einfarbig gestaltet mit umlaufenden Schablonenfries und kleinem Stuckgesims. Die kassettierte Decke ist in den Deckenfeldern mit einfacher Malerei verziert. Die Apsis und die Chorwand sind bauzeitlich bemalt. Die Apsis ist mit Sternen geschmückt. Gestühl und Kanzelaltar sind bauzeitlich. Der Fußboden wurde im Bereich des Gestühls aus normalformatigen Backsteinen, im Bereich des Chorraumes und Apsis sowie im Mittelgang aus quadratischen Terrakottaplatten ausgeführt. Die bauzeitliche Dachstuhlkonstruktion wurde als einfacher Hängewerksdachstuhl ausgeführt. Die Balkendecke wurde aus zweitverwendeten Hölzern einer alten Windelbodendecke und als Füllungsdecke mit Lehmverstrich ausgeführt. Im Kirchenraum wurde die Holzbalkendecke mit Schalung, Rohrgewebe und Putz versehen. Insgesamt befindet sich die Kirche weitestgehend in ihrem Originalzustand. Neben der identitätsstiftenden Wirkung des Backsteinbaus für die Gemeinde Butzow, ist die Kirche auch wegen des baugeschichtlichen und ortsgeschichtlichen Hintergrund bedeutend woraus sich das Interesse für den Erhalt dieses Bauwerks ergibt. Gerade die Schlichtheit macht aus dieser Kirche eine besondere Kirche. Um die Kirche allerdings für die Nachwelt zu erhalten sind zeitnahe Sanierungsarbeiten unabdingbar.

Öffnungszeit: 10.00 - 15.00 Uhr*

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