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Kirche Wust

Die Gemeinde Wust gibt auf einer Informationstafel zum Ort an, dass es im 13. Jahrhundert bereits eine Kirche gegeben hat. Über deren Aussehen und Schicksal ist bislang nichts bekannt. Als sicher gilt, dass es im 15. Jahrhundert einen Vorgängerbau gab, von dem im 21. Jahrhundert noch der Turmunterbau vorhanden ist.

In den Jahren 1880 bis 1882 errichteten Handwerker einen Neubau und bezogen dabei den Turmunterbau der Vorgängerkirche ein. Ursprünglich war geplant, große Teile des Baumaterials wiederzuverwerten, darunter die Dachbalken, die Schieferdeckung des Chors und Teile der Kirchenausstattung. Dies wurde jedoch nur teilweise realisiert. In das Bauwerk wurde jedoch eine Orgel umgesetzt, die 1846 durch den Orgelbauer Heise aus Potsdam errichtet worden war. Das Instrument wurde 1881 durch Carl Eduard Gesell umgebaut. 1907 wurde der Turmhelm verblendet; 1913 Undichtigkeiten im Turmhelm beseitigt. Die beiden Glocken mussten im Ersten Weltkrieg im Zuge einer Metallspende des deutschen Volkes abgegeben werden und gingen verloren. Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Kirchengemeinde dasselbe Schicksal: die neu angeschafften Glocken wurden abermals eingeschmolzen. Im Jahr 1927 wurde im hinteren Bereich des Kirchfriedhofs eine Leichenhalle im Stil des Expressionismus errichtet. Nach der Wende wurden im Jahr 1990 der Kirchturm sowie die Leichenhalle unter Denkmalschutz gestellt. Ab 1993 musste die noch vorhandene Kirchenausstattung bestehend aus Kanzel, Altar, Bänken und Eingangstür entfernt und die Kirche gesichert werden. In der Kirche verblieben die Fünte, die Empore sowie ein älterer Ofen. 1998 gründete sich ein Förderverein, der sich für die Instandsetzung des Bauwerks einsetzte.

Um das Jahr 2000 wurde die Einfriedung des Bauwerks erneuert; 2002 das Kirchenschiff sowie die Eingangstür. Nach 42 Jahren konnte erstmals wieder ein Gottesdienst in der Kirche gefeiert werden. In den Jahren 2006 und 2007 erfolgte eine Neuverfugung des Mauerwerks sowie eine neue Eindeckung des Turmdachs. 2014 konnten mit EU-Mitteln eine Beleuchtungs- und Tonanlage, Bestuhlung sowie eine Bühne angeschafft werden. Das Bauwerk wird seit dieser Zeit als Veranstaltungsort genutzt.

Öffnungszeiten: 14:00-16:00 Uhr*

Uhrmachermeister Klaus-Peter Thiele erläutert das im vergangenen Jahr eingesetzte Uhrwerk. Gastronomie im Hofcafé

Stadtmarketing Brandenburg e.V.

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